Weltraum-Navigation nach Meidlinger Art – derStandard.at

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Superexakt

Direktauftrag der Nasa an Wiener Raumfahrtzulieferer Ruag: Mit diesem Bauteil sind zentimetergenaue Positionsbestimmungen möglich

Illustr. Nasa

Aus der Farbe des Meeres kann man vieles herauslesen. Die Analyse der absorbierten, reflektierten und gestreuten Strahlung im sichtbaren, infraroten und ultravioletten Bereich lässt auf gelöste Stoffe, Partikel und Plankton schließen – und damit auf Nahrungsketten, Kohlenstoffhaushalt und andere Ökosystemeigenschaften. Schon seit 1978, als die Nasa den Satelliten Coastal Zone Color Scanner in den Orbit schickte, wird die Meeresfarbe von der US-Raumfahrtbehörde vermessen. 2022 soll nun mit Pace (Plankton, Aerosol, Cloud, Ocean Ecosystem) ein Satellit starten, der den Strahlungshaushalt der Meere mit bisher ungekannter Genauigkeit vermessen und gleichzeitig einen Blick auf Partikel und Aerosole in der Atmosphäre werfen soll.

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