Einige der Varianten der Humanen Papillomviren haben ein hohes Risiko in sich, Krebs auszulösen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) strebt deshalb seit Jahren ein ehrgeiziges Ziel an: die weltweite Eliminierung von Gebärmutterhalskrebs – dem vierthäufigsten Tumor bei Frauen.
Wie eine große Übersichtsstudie nun attestiert, ist das Vorhaben durchaus praktikabel. Demnach senken nationale Impfprogramme gegen Humane Papillomviren (HPV) bei jungen Frauen das Risiko für Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs deutlich. Darüberhinaus profitieren davon durch die sogenannte Herdenimmunität auch ungeimpfte Bevölkerungsgruppen wie etwa ältere Frauen und Männer.
Die bundesweite HPV-Durchimpfungsrate bei Mädchen von 45 Prozent halten Experten für steigerungsfähig – in anderen Gebieten wie etwa Schottland werden bis zu 90 Prozent erreicht.